Historische Schwertschmiede und Forschung Volker Hollmann.
Eine verlorene Kunst wiederentdeckt.
Herzlich Wilkommen auf der Website "schwertschmiede.ch".
Stahl ist eines der wichtigsten Produkte der Menschheit. Stünden wir vor der Entscheidung zwischen Stahl und der Computertechnik, würden wir sicherlich den Stahl wählen. Entsprechend ist die Geschichte des Stahls enorm wichtig. Zwischen den Eisenerzen und dem fertigen Objekt steht einzig das Handwerk der Schmiede.

Über das früheste Schmiedehandwerk in Europa, das Millionen von Schmieden über Jahrtausende hinweg ausgeübt haben, wissen wir bis heute nur wenig. Das komplizierte Handwerk wird seit Jahrhunderten praktisch nicht mehr beherrscht, das Wissen ist verloren.
Die Wissenschaft hat total versagt.
Seit über 35 Jahren untersuche ich alte Stähle, und seit 30 Jahren bin ich einer der Wenigen in Europa, die im Schmiedehandwerk unserer Vorfahren aus Eisenerzen gehärtete Klingen herstellen können. Es ist das gleiche Handwerk, wie es auch heutige japanische traditionelle Schwertschmiede ausüben. Das alles steht aber im absoluten Widerspruch zu dem simplen „Damaszenerstahl“, der in den letzten Jahrzehnten als historischer europäischer Stahl galt.
Meine Bemühungen, diesen Blödsinn zu beenden, waren ziemlich ergebnislos und haben mir in der Vergangenheit viel Ärger eingebracht. Ich konnte jahrzehntelang nur hilflos zusehen, wie dieser wichtige Fachbereich von allen Seiten schamlos missbraucht wurde. Erst jetzt kommt dieser Skandal langsam ans Licht. Es geht um Glaubwürdigkeit und auch um sehr viel Geld. Die Verursacher dieses Fiaskos bedienen sich jetzt einfach an meiner wissenschaftlichen Arbeit und meinem Vorsprung von Jahrzehnten.

500 seitiges Fachbuch "Eine Darstellung historischer Stähle"
Bestellen: Eine Darstellung historischer Stähle, publiziert 2020.
Was ist die früheste Stahlgeschichte in Europa?
In den ersten beiden Jahrtausenden der europäischen Stahlherstellung wurde sämtlicher Stahl mit Holzkohle aus Eisenerzen im Rennofen hergestellt. Der dabei entstehende Rohstahl, die Luppe, besitzt noch keine Qualitäten und muss durch viel Schmiedearbeit und das Feuerverschweissen aufbereitet werden, bis er brauchbar wird. Der Stahl erreicht bei diesen Prozessen nie die Schmelze, erst ab 1200 wurde europäischer Stahl auch in der Schmelze hergestellt. Ein in historischer Weise hergestellter Stahl ist nicht vergleichbar mit heutigem Industriestahl, es ist ein Eisenwerkstoff mit spezieller Problematik, Eigenschaften und Möglichkeiten.
Der historische Schmiedeablauf in Bildern.






In den ersten 2000 Jahren wurde in Europa jeglicher Stahl aus Eisenerzen mit Holzkohle hergestellt. Es ist die Urform der Stahlherstellung. Der Stahl ist sehr speziell und grundsätzlich unserem heutigen modernen Industriestahl weit unterlegen. Dafür hat der alte Stahl viele Möglichkeiten, die es beim modernen Industriestahl nicht mehr gibt. Im Bild rechts ist eine absolut natürlich hergestellte Klinge zu sehen. Grundsätzlich sehen die alten Originale auch so aus, aber natürlich gibt es sehr, sehr viele Varianten.
Eine massive Verschwendung von Zeit und Ressourcen.
Bereits seit Anfang der 90er Jahre bemühe ich mich erfolglos um die Richtigstellung des historischen europäischen Schmiedehandwerks. Diese Website gibt es unterdessen seit weit über 20 Jahren. Der Inhalt ist unverändert das Schmiedehandwerk unserer Vorfahren, die Herstellung von Stahl aus Eisenerzen bis hin zur gehärteten Klinge. Diese Website war schon immer eine klare Stellungnahme, dass sämtliche Entwicklungsstufen des historischen europäischen Stahls nicht pauschal durch das Verschweissen von modernem Industriestahl in Hart-Weich-Schicht abgehandelt werden können.
Schlimme Situation
Von dem realistischen Handwerk unserer Ahnen wissen wir bis heute praktisch nichts. Unser Können endet praktisch mit dem Erhitzen von Eisenerzen in Rennöfen. Von dem riesigen Fachbereich dahinter, die vielen Techniken und Möglichkeiten nutzen zu können, ist man noch weit entfernt. Es ist keine Fantasiewelt, wir haben verbindliche Vorgaben, und das sind die von unseren Vorfahren hergestellten Stähle. Auch die qualitativen Anforderungen sind definiert. Es gelten dieselben Regeln für den Stahl wie bei heutigen traditionellen japanischen Schwertschmieden.
Im Vergleich zu den Leistungen unserer Vorfahren und der von japanischen Schwertschmieden sind die wenigen Objekte, welche unterdessen bei uns aus Eisenerzen hergestellt werden, eher lächerlich. Wir sind noch weit davon entfernt, die speziellen Techniken unserer Vorfahren überhaupt erkennen zu können.
Für die Japaner waren wir schon immer Witzfiguren. „European Bullshit“. Der entstandene Schaden ist riesig. Jetzt, im Nachhinein, soll die Öffentlichkeit natürlich nichts davon erfahren.
Ein persönliches Statement.
Grundsätzlich möchte ich eigentlich möglichst nichts mehr mit den „Fachkreisen“ zu tun haben. Unterdessen empfinde ich eine sehr starke Abneigung gegen diese Kreise. Es ist reine Zeitverschwendung und man muss akzeptieren, dass es in erster Linie ein Spielplatz für einfach „gestrickte“ Leute ist. Für die Institutionen ist es eine sichere Einnahmequelle, die Möglichkeit, Studenten beschäftigen und weiterhin „Doktortitel“ für diesen Fachbereich verteilen zu können.
Schlechte Aussichten
Das allgemeine Interesse am „Damaszenerstahl“ ist unterdessen stark gesunken. Das bedeutet, dass die ganzen „Experten“, denen wir die Jahrzehnte des blödsinnigen „Damaszenerstahls“ zu verdanken haben, jetzt auf die Stahlherstellung aus Eisenerzen umsteigen. Durch die KI kann wirklich jeder eine total künstliche, angeblich wissenschaftliche Dokumentation nach eigener Vorstellung und Fantasie veröffentlichen. Das ist bereits ein Problem und wird sicherlich noch ein viel grösseres werden. Kleiner Tipp: Wer sich wirklich mit diesem Fachbereich lange beschäftigt, hat genug echte Nachweise und muss nicht erfinden (lassen).
Resume
Meine professionelle Schmiedetätigkeit endete bereits vor Jahrzehnten. Seither habe ich mich eher der Wissenschaft zugewandt. Die Untersuchung von Originalen und weitgehende Forschung auf bestehendem Niveau. Es gibt noch sehr viel zu erkunden. Das Schmieden aus Eisenerzen ist für mich nur noch Hobby und die Möglichkeit, Nachweise zu erbringen. Meine wissenschaftliche Arbeit ist schon lange getan, die Rechte sind durch mein veröffentlichtes Buch gesichert.
So sieht der gehärtete Stahl aus dem Rennofen aus.

Viele weitere Informationen findet man auf YouTube: „Schwertschmiede“.
Das 500-seitige Fachbuch über das historische Handwerk.
Buchinhalt

Vieles über das hohe handwerkliche Niveau unserer Vorfahren wurde wiederentdeckt und steht erstmals in diesem fundamentalen Buch. Die bisher unbekannten genutzten Möglichkeiten, die verschiedenen Techniken, Zusammenhänge und Probleme konnten nur in der identischen Praxis erkannt werden und sind nicht nur wissenschaftlich wichtig. Auch das Handwerk wird erklärt, mit über 1000 Bildern, Schemas und Darstellungen.

Format NZZ „Das Messer als Waffe“ 1997.
Ein Fernsehbeitrag über meine professionelle Schmiedearbeit von Format NZZ 1997. Was über das historische Handwerk heute erst langsam verstanden wird, war damals bereits meine tägliche Arbeit. Wenn man wie die japanischen Schwertschmiede direkt aus Eisenerzen arbeitet, erhält man natürlich auch einen identischen Stahl. Sämtliche Zusammenhänge und vom Erz gegebenen Gesetze, die bis heute nicht verstanden werden, waren mir damals bereits seit langem bekannt. Während andere Schmiede Jahrzehnte lang glaubten, das Verschweissen von Industriestahl sei historisch, habe ich realistisch mit Eisenerzen geforscht.
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Informationen
Ein Experte kann nur jemand sein, der das identische Handwerk auch beherrscht und entsprechend die Eigenschaften, Zusammenhänge, Probleme und Möglichkeiten kennt. Die Realität, wenn man mit Eisenerzen arbeitet, ist allgemein unbekannt. Der Wissensstand in den letzten Jahrzehnten war so gering, dass man das Feuerverschweissen von Industriestahl (Damaszenerstahl) als historisch hingestellt hat. Auch die Strukturen aufgrund von Kohlenstoffdifferenzen (hart- weich) sind historisch reine Fantasie und in Europa erst ab dem 18. Jh. zu finden. Mit dem aus Eisenerzen im Rennofen hergestellten Stahl ist das gar nicht möglich. Obwohl bis weit über das europäische Mittelalter hinaus noch nie bei einem historischen Original so etwas wie „Damaszenerstahl“ nachgewiesen wurde, haben die den Blödsinn über Jahrzehnte hinweg in aller Öffentlichkeit praktiziert. Der Fachbereich wurde und wird skrupellos ausgenutzt, verdummt und missbraucht. Deswegen ist die Bedeutung meines Fachbuchs beträchtlich, weil es die erste umfassende, realistische, identische Darstellung der Wissenschaft und des Handwerks unserer Ahnen ist. Neben der Schmiedearbeit habe ich auch in einem metallurgischen Labor gearbeitet und kenne die metallurgischen Hintergründe. Die angeblich wissenschaftliche Arbeit und die Leistungen der Institutionen sind für mich übersehbar. Die Fakten sind eindeutig. Über Jahrzehnte hinweg wurden viele Millionen an die Institutionen für die Wissenschaft in diesem Fachbereich bezahlt, aber offensichtlich stehen wir heute noch ganz am Anfang. Durch die vielen, nachweislich erstmals in meinem Buch veröffentlichten neuen Fakten droht die Situation zu eskalieren. Wie bei Musik, Bildern und Videos gibt es auch in der Wissenschaft Urheberrechte. Für das historische europäische Schmiedehandwerk und zum Beispiel auch für das alte japanische Schmiedehandwerk (Ko- To) besitze ich die Urheberrechte. Es geht um sehr, sehr viel. Aus dieser Situation heraus bin ich vermutlich der einzige, der will, dass die gravierenden Missstände endlich bekannt werden. Mein Buch „Eine Darstellung historischer Stähle“ hat nicht nur den wissenschaftlichen Anspruch auf die wichtigsten und grundlegendsten Fakten, um überhaupt im Bereich der historischen Stähle realistisch forschen zu können, sondern auch weitreichender werden viele der verwendeten Techniken unserer Ahnen erstmals aufgezeigt und erklärt. In der Rubrik „Wissenschaft“ wird einiges aufgezeigt und erklärt, sodass man selbst prüfen und sich eine Meinung bilden kann. Stahl ist eines der wichtigsten Produkte der Menschheit. Es geht um über 2000 Jahre in der Geschichte des Stahls.
ACHTUNG: Es gibt jetzt, im Nachhinein einen grösseren Konflikt. Bitte. Sobald es bei den historischen europäischen Stählen um erstmals von mir veröffentlichte Zusammenhänge, Eigenschaften von Erzen und spezielle Schmiedetechniken geht, liegen die wissenschaftlichen Rechte weitgehend bei diesem Buch oder noch viel älteren Publikationen von mir.
Die Lage ist ernst, der entstandene Schaden ist riesig und wird noch über viele Generationen andauern !!
Eigene Beiträge auf You Tube:
Es geht um sehr viel Geld, das Monopol, fehlende Kompetenz, man könnte teilweise auch von Betrug sprechen. Nach Jahrzehnten scheint der Fachbereich sich endlich in eine ganz andere, aber realistische Richtung zu bewegen. Natürlich will man nicht, dass die Öffentlichkeit versteht, was für eine unglaubliche Geschichte in der Vergangenheit passiert ist. In diesen YouTube- Beiträgen wird auf unterschiedliche Weise versucht, die wahren Zusammenhänge zu erklären und dass wir in diesem Fachbereich ganz, ganz am Anfang stehen. Der Fachbereich der historischen europäischen Stähle ist ein Paradies für Fälschungen, es ist leider viel zu einfach. Die Rubrik „Wissenschaft“ dieser Website wird laufend ausgebaut, um die Praktiken aufzuzeigen, wie die Öffentlichkeit zum Narren gehalten wird. Aus fachlich kompetenter Sicht erklärt, kann sich der Laie ein eigenes Bild von der Situation schaffen. Einerseits geht es um die Schmiede, die suggeriert oder behauptet haben, aus Eisenerzen zu arbeiten, bis hin zu den für die Institutionen lukrativen „Echtheitszertifikaten“ für alte Stähle, die man in Wirklichkeit gar nicht erstellen kann. Kein anderer Fachbereich wird derart missbraucht! Schaut euch bitte diese Beiträge auf YouTube an. Wenn die Öffentlichkeit nicht reagiert, wird es so weitergehen.
Kanal "Schwertschmiede" auf YouTube








Bereits vor Jahren hat man gemerkt, dass das historische europäische Schmiedehandwerk blödsinnig abgehandelt wurde und man eigentlich nichts darüber weiss. Bis heute wurde das eigentlich nicht zugegeben. Die Beteiligten und Verantwortlichen versuchen alles zu vertuschen. Immer mehr Interessierte verstehen die wahren Zusammenhänge, der Druck wird grösser, fachlich ist man überfordert, die Verantwortung will niemand übernehmen. Meine Vermutung ist, dass man die japanischen Fachkreise benutzen wird, um bei uns an die Öffentlichkeit zu gehen. Die Japaner sind berühmt für ihre ernsthafte Gewissenhaftigkeit und ihrem Verantwortungsgefühl gegenüber ihren Traditionen. Die japanischen Traditionen sind bei uns sehr publikumswirksam, die Japaner sind weit weg und haben eigentlich keine Ahnung, wie schlimm es um unsere Fachkreise steht und dass sie bei uns nur benutzt werden, um einen Skandal zu vertuschen. Meine Vorhersage ist die, dass demnächst Filme erscheinen werden, welche die historische europäische Schmiedekunst mit der heutigen japanischen Schwertschmiedekunst gleichsetzen. Die Hauptakteure werden japanische Handwerker sein. Mit den Worten: „Wir arbeiten schon lange mit den japanischen Experten zusammen“ inszenieren sich Europäer als angeblich wichtige Persönlichkeiten, denen dieser wissenschaftliche Erfolg und die Zusammenarbeit zu verdanken ist. Die Wahrheit ist entgegengesetzt. Mir ist das schon mal passiert, dass ein Student sich mit meiner wissenschaftlichen Arbeit in Japan einen Namen gemacht hat. Ich weiss auch, dass das mit dem Inhalt meines Buches wieder passiert. Es geht nicht um Wissenschaft in einem sehr wichtigen Fachbereich, sondern um eigene Vorteile. Wenn ihr demnächst eine solche Inszenierung seht, denkt an meine Worte. (Geschrieben 23.12.2025)
Kontakt: info@schwertschmiede.ch