Eine verlorene Kunst wiederentdeckt.
Herzlich Wilkommen auf der Website "schwertschmiede.ch".
Historische Schwertschmiede und Forschung Volker Hollmann.
Stahl ist eines der wichtigsten Produkte der Menschheit. Seit über 40 Jahren beschäftige ich mich mit der historischen Stahlherstellung, spezialisiert auf die ersten 2000 Jahre der europäischen Stahlgeschichte. Alles veröffentlicht in einem Buch.
Was ist die früheste Stahlgeschichte in Europa?
In den ersten beiden Jahrtausenden der europäischen Stahlherstellung wurde sämtlicher Stahl mit Holzkohle aus Eisenerzen im Rennofen hergestellt. Der dabei entstehende Rohstahl, die Luppe, besitzt noch keine Qualitäten und muss durch viel Schmiedearbeit und das Feuerverschweissen aufbereitet werden, bis er brauchbar wird. Der Stahl erreicht bei diesen Prozessen nie die Schmelze, erst ab 1200 wurde europäischer Stahl auch in der Schmelze hergestellt. Ein in historischer Weise hergestellter Stahl ist nicht vergleichbar mit heutigem Industriestahl, es ist ein Eisenwerkstoff mit spezieller Problematik, Eigenschaften und Möglichkeiten.
Der historische Schmiedeablauf in Bildern.






In den ersten 2000 Jahren wurde in Europa jeglicher Stahl aus Eisenerzen mit Holzkohle hergestellt. Es ist die Urform der Stahlherstellung. Der Stahl ist sehr speziell und grundsätzlich unserem heutigen modernen Industriestahl weit unterlegen. Dafür hat der alte Stahl viele Möglichkeiten, die es beim modernen Industriestahl nicht mehr gibt. Im Bild rechts ist eine absolut natürlich hergestellte Klinge zu sehen. Grundsätzlich sehen die alten Originale auch so aus.
Diese Website gibt es unterdessen seit über 20 Jahren. Der Inhalt ist unverändert, es geht um das Schmiedehandwerk unserer Vorfahren, die Herstellung von Stahl aus Eisenerzen mit Holzkohle bis hin zur gehärteten Klinge. In den letzten Jahrzehnten wurden sämtliche Entwicklungsstufen des historischen europäischen Stahls pauschal durch das Verschweissen von modernem Industriestahl in Hart-Weich-Schicht behandelt. Das alte realistische Handwerk wird in Europa seit vermutlich einem Jahrhundert kaum noch beherrscht. Die traditionellen japanischen Schwertschmieden verwenden die alten Verfahren noch immer sehr erfolgreich. In identischer Weise haben auch unsere Vorfahren ihre eisernen Waren hergestellt. Von dem Handwerk unserer Ahnen wissen wir bis heute praktisch nichts. Unser Können endet mit dem Erhitzen von Eisenerzen in Rennöfen. Der riesige Fachbereich dahinter, die vielen Techniken und Möglichkeiten sind bislang unerforscht. Bereits seit Anfang der 90er Jahre bemühe ich mich erfolglos um die Richtigstellung des historischen europäischen Schmiedehandwerks. Es ist keine Fantasiewelt, wir haben verbindliche Vorgaben, und das sind die von unseren Vorfahren hergestellten Stähle. Auch die qualitativen Anforderungen sind definiert. Es gelten dieselben Regeln für den Stahl wie bei heutigen traditionellen japanischen Schwertschmieden. Im Vergleich zu den Leistungen japanischer Schwertschmiede sind die wenigen Objekte, welche unterdessen bei uns aus Eisenerzen hergestellt werden, eher lächerlich, amateurhaft. Wir sind noch weit davon entfernt, die speziellen Techniken unserer Vorfahren überhaupt erkennen zu können. Der entstandene Schaden ist riesig. Jetzt, im Nachhinein, soll die Öffentlichkeit natürlich nichts davon erfahren.
Erst in heutiger Zeit werden in Europa immer mehr gehärtete Klingen direkt aus Eisenerzen hergestellt. Die Arbeiten sind meist noch auf niederstem Niveau, die kein Kenner ernst nehmen würde. Qualitäten können noch nicht gesteuert werden und von den vielen verschiedenen Techniken, die unsere Vorfahren nutzten, ist man noch weit entfernt. Bereits vor 30 Jahren war ich einiges weiter, als es der allgemeine heutige Stand ist, und habe die weitreichenden Techniken unserer Vorfahren erforscht. Mein Vorsprung in der Forschung des Handwerks beträgt entsprechend Jahrzehnte. Viele wichtige Rätsel konnte ich lösen. Konkret: Wie unsere Vorfahren brauchbare, lange, dünne Schwerter herstellen konnten ohne eine Härtung. Wie man früher kaum rostende Stähle herstellen konnte. Der schmiedetechnische Hintergrund von Torsionsklingen. Ein absolut unbekanntes Verfahren, um aus Eisenerzen Waffen herzustellen, genutzt in Japan vor dem 17. Jh.. Und vieles mehr. Seit Anfang der 90er publiziere ich, dass historisches europäisches Schmieden grundsätzlich mit dem Handwerk heutiger traditioneller Schwertschmiede identisch ist. Auch der Stahl ist identisch und weist ganz natürlich eine nur schmale Härtung der Schneide entlang auf. Über Jahrzehnte hinweg kam es deswegen zu öffentlichen Auseinandersetzungen mit der „Damaszenerstahl- Lobby“. Jeder kann es nachlesen, über dreissig Jahre lang haben die Schmiede den Fachbereich mit ihrem Damaszenerstahl verblödet und mich als „Spinner“ hingestellt, weil ich wissenschaftlich viel weiter und realistisch war. Im Nachhinein will man das alles natürlich verschweigen. Man fängt jetzt erst an, Jahrzehnte nach mir. Meine wissenschaftliche Arbeit ist deshalb die erste fundamentale Grundlage des historischen Stahlhandwerks in Europa und teilweise auch für Japan.
Das historische Schmieden aus Eisenerzen bis zur gehärteten Klinge ist mir bereits vor 30 Jahren gelungen. Etwa 10 Jahre lang arbeitete ich professionell nur aus Eisenerzen. Ich wusste damals durch Experimente, wie alles funktioniert, vieles war jedoch ziemlich verwirrend. Die genauen wissenschaftlichen Zusammenhänge konnte ich in den späteren Jahren erforschen. Da es über die alten europäischen Stähle nur wenig Fakten gab, habe ich bereits Anfang der Neunziger begonnen, Originale durch die Kunstpolitur und auch im metallurgischen Labor zu untersuchen. Dabei konnte man alles finden, nur keine Hart-Weich-Schichten.
Während alle noch über Jahrzehnte hinweg das Märchen glaubten, dass verschweisste Industrie Stähle historisch sind, habe ich schon lange realistisch geforscht. Diese Website ist Teil meiner jahrzehntelangen Bemühungen, die historische europäische Stahlherstellung richtigzustellen -alleine, gegen die gesamte Fachwelt. Mit dem Fachbereich ist etwas sehr Schlimmes passiert. Es ist ein Skandal, dessen Reichweite noch nicht begriffen wird und der im Nachhinein viele Fragen in den Raum stellt.

Viele weitere Informationen findet man auf YouTube: „Schwertschmiede“.
Das 500-seitige Fachbuch über das historische Handwerk
Buchinhalt

Vieles über das hohe handwerkliche Niveau unserer Vorfahren wurde wiederentdeckt und steht erstmals in diesem fundamentalen Buch. Die bisher unbekannten genutzten Möglichkeiten, die verschiedenen Techniken, Zusammenhänge und Probleme konnten nur in der identischen Praxis erkannt werden und sind nicht nur wissenschaftlich wichtig. Auch das Handwerk wird erklärt, mit über 1000 Bildern, Schemas und Darstellungen.

Format NZZ „Das Messer als Waffe“ 1997.
Ein Fernsehbeitrag über meine professionelle Schmiedearbeit von Format NZZ 1997. Was über das historische Handwerk heute erst langsam verstanden wird, war damals bereits meine tägliche Arbeit. Wenn man wie die japanischen Schwertschmiede direkt aus Eisenerzen arbeitet, erhält man natürlich auch einen identischen Stahl. Sämtliche Zusammenhänge und vom Erz gegebenen Gesetze, die bis heute nicht verstanden werden, waren mir damals bereits seit langem bekannt. Während andere Schmiede Jahrzehnte lang glaubten, das Verschweissen von Industriestahl sei historisch, habe ich realistisch mit Eisenerzen geforscht.
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Informationen
Ein Experte kann nur jemand sein, der das identische Handwerk auch beherrscht und entsprechend die Eigenschaften, Zusammenhänge, Probleme und Möglichkeiten kennt. Die Realität, wenn man mit Eisenerzen arbeitet, ist allgemein unbekannt. Der Wissensstand in den letzten Jahrzehnten war so gering, dass man das Feuerverschweissen von Industriestahl (Damaszenerstahl) als historisch hingestellt hat. Auch die Strukturen aufgrund von Kohlenstoffdifferenzen (hart- weich) sind historisch reine Fantasie und in Europa erst ab dem 18. Jh. zu finden. Mit dem aus Eisenerzen im Rennofen hergestellten Stahl ist das gar nicht möglich. Obwohl bis weit über das europäische Mittelalter hinaus noch nie bei einem historischen Original so etwas wie „Damaszenerstahl“ nachgewiesen wurde, haben die den Blödsinn über Jahrzehnte hinweg in aller Öffentlichkeit praktiziert. Der Fachbereich wurde und wird skrupellos ausgenutzt, verdummt und missbraucht. Deswegen ist die Bedeutung meines Fachbuchs beträchtlich, weil es die erste umfassende, realistische, identische Darstellung der Wissenschaft und des Handwerks unserer Ahnen ist. Neben der Schmiedearbeit habe ich auch in einem metallurgischen Labor gearbeitet und kenne die metallurgischen Hintergründe. Die angeblich wissenschaftliche Arbeit und die Leistungen der Institutionen sind für mich übersehbar. Die Fakten sind eindeutig. Über Jahrzehnte hinweg wurden viele Millionen an die Institutionen für die Wissenschaft in diesem Fachbereich bezahlt, aber offensichtlich stehen wir heute noch ganz am Anfang. Durch die vielen, nachweislich erstmals in meinem Buch veröffentlichten neuen Fakten droht die Situation zu eskalieren. Wie bei Musik, Bildern und Videos gibt es auch in der Wissenschaft Urheberrechte. Für das historische europäische Schmiedehandwerk und zum Beispiel auch für das alte japanische Schmiedehandwerk (Ko- To) besitze ich die Urheberrechte. Es geht um sehr, sehr viel. Aus dieser Situation heraus bin ich vermutlich der einzige, der will, dass die gravierenden Missstände endlich bekannt werden. Mein Buch „Eine Darstellung historischer Stähle“ hat nicht nur den wissenschaftlichen Anspruch auf die wichtigsten und grundlegendsten Fakten, um überhaupt im Bereich der historischen Stähle realistisch forschen zu können, sondern auch weitreichender werden viele der verwendeten Techniken unserer Ahnen erstmals aufgezeigt und erklärt. In der Rubrik „Wissenschaft“ wird einiges aufgezeigt und erklärt, sodass man selbst prüfen und sich eine Meinung bilden kann. Stahl ist eines der wichtigsten Produkte der Menschheit. Es geht um über 2000 Jahre in der Geschichte des Stahls.
ACHTUNG: Es gibt jetzt, im Nachhinein einen grösseren Konflikt. Bitte. Sobald es bei den historischen europäischen Stählen um erstmals von mir veröffentlichte Zusammenhänge, Eigenschaften von Erzen und spezielle Schmiedetechniken geht, liegen die wissenschaftlichen Rechte weitgehend bei diesem Buch oder noch viel älteren Publikationen von mir.
Die Lage ist ernst, der entstandene Schaden ist riesig und wird noch über viele Generationen andauern !!
Eigene Beiträge auf You Tube:
Es geht um sehr viel Geld, das Monopol, fehlende Kompetenz, man könnte teilweise auch von Betrug sprechen. Nach Jahrzehnten scheint der Fachbereich sich endlich in eine ganz andere, aber realistische Richtung zu bewegen. Natürlich will man nicht, dass die Öffentlichkeit versteht, was für eine unglaubliche Geschichte in der Vergangenheit passiert ist. In diesen YouTube- Beiträgen wird auf unterschiedliche Weise versucht, die wahren Zusammenhänge zu erklären und dass wir in diesem Fachbereich ganz, ganz am Anfang stehen. Der Fachbereich der historischen europäischen Stähle ist ein Paradies für Fälschungen, es ist leider viel zu einfach. Die Rubrik „Wissenschaft“ dieser Website wird laufend ausgebaut, um die Praktiken aufzuzeigen, wie die Öffentlichkeit zum Narren gehalten wird. Aus fachlich kompetenter Sicht erklärt, kann sich der Laie ein eigenes Bild von der Situation schaffen. Einerseits geht es um die Schmiede, die suggeriert oder behauptet haben, aus Eisenerzen zu arbeiten, bis hin zu den für die Institutionen lukrativen „Echtheitszertifikaten“ für alte Stähle, die man in Wirklichkeit gar nicht erstellen kann. Kein anderer Fachbereich wird derart missbraucht! Schaut euch bitte diese Beiträge auf YouTube an. Wenn die Öffentlichkeit nicht reagiert, wird es so weitergehen.
Kanal "Schwertschmiede" auf YouTube








Bereits vor Jahren hat man gemerkt, dass das historische europäische Schmiedehandwerk blödsinnig abgehandelt wurde und man eigentlich nichts darüber weiss. Bis heute wurde das eigentlich nicht zugegeben. Die Beteiligten und Verantwortlichen versuchen alles zu vertuschen. Immer mehr Interessierte verstehen die wahren Zusammenhänge, der Druck wird grösser, fachlich ist man überfordert, die Verantwortung will niemand übernehmen. Meine Vermutung ist, dass man die japanischen Fachkreise benutzen wird, um bei uns an die Öffentlichkeit zu gehen. Die Japaner sind berühmt für ihre ernsthafte Gewissenhaftigkeit und ihrem Verantwortungsgefühl gegenüber ihren Traditionen. Die japanischen Traditionen sind bei uns sehr publikumswirksam, die Japaner sind weit weg und haben eigentlich keine Ahnung, wie schlimm es um unsere Fachkreise steht und dass sie bei uns nur benutzt werden, um einen Skandal zu vertuschen. Meine Vorhersage ist die, dass demnächst Filme erscheinen werden, welche die historische europäische Schmiedekunst mit der heutigen japanischen Schwertschmiedekunst gleichsetzen. Die Hauptakteure werden japanische Handwerker sein. Mit den Worten: „Wir arbeiten schon lange mit den japanischen Experten zusammen“ inszenieren sich Europäer als angeblich wichtige Persönlichkeiten, denen dieser wissenschaftliche Erfolg und die Zusammenarbeit zu verdanken ist. Die Wahrheit ist entgegengesetzt. Mir ist das schon mal passiert, dass ein Student sich mit meiner wissenschaftlichen Arbeit in Japan einen Namen gemacht hat. Ich weiss auch, dass das mit dem Inhalt meines Buches wieder passiert. Es geht nicht um Wissenschaft in einem sehr wichtigen Fachbereich, sondern um eigene Vorteile. Wenn ihr demnächst eine solche Inszenierung seht, denkt an meine Worte. (Geschrieben 23.12.2025)
Kontakt: info@schwertschmiede.ch