Der Rohstahl für unsere Klingen wird direkt aus Eisenerzen mit Holzkohle in einem Schacht reduziert. Der noch unbrauchbare Rohstahl muss anschliessend durch viel Schmiede- und Schweissarbeit aufbereitet werden. Durch das „In-sich-Durchwalken“ entsteht ein Stahl, der aus mehreren Tausend Schichten besteht. Nach dem Formschmieden werden die Klingen blank geschliffen und gehärtet. Nach dem finalen Schliff, bis zu einer feinen Oberfläche, werden durch die Kunstpolitur die vielen verschiedenen feinen Strukturen ersichtlich gemacht. Die Stahlherstellung, Schmiedearbeit und auch die Politur sind sehr aufwendig, aber es ist das Handwerk unserer Vorfahren. Mehr Informationen auf dem YouTube- Kanal „Schwertschmiede“ oder zum Beispiel auch unter „Wissenschaft„ (wird mit der Zeit erweitert). Zu den Klingen aus Eisenerzen kommst du HIER.
Die Härtung
Im Bild sind beide Seiten einer Ende 2025 gehärteten Sax -Klinge aus selbst hergestelltem Stahl zu sehen. Der blanke Stahl wurde gesamthaft in Wasser abgeschreckt. Es ist die normale und natürliche Härtung eines optimalen Stahls. Die Härtung ist nur schmal, der dünnen Schneide entlang. Grössere Querschnitte lassen sich nicht härten.

Jeder, der aus Eisenerzen arbeitet, erhält nur diese schmale Härtung. Auch unsere Vorfahren. Ein guter Stahl weist mehrere Tausend Schichten auf und der Kohlenstoff ist sehr viel schwächer gebunden als bei Industriestahl. Das heisst, wenn der Stahl glüht, wandert der Kohlenstoff sehr schnell. Das sind alles grundsätzliche Fakten über diesen Stahl. So etwas wie „Damaszenerstahl“ als historisch europäisch oder auch japanisch zu betrachten, ist schlichtweg absurd und blödsinnig.
Eine absolut neutrale, normale Härtung eines Stahls, der direkt aus Eisenerzen im Rennofen hergestellt wurde. Der Stahl ist von höchster Qualität, enormer Reinheit und einem optimalen Kohlenstoffgehalt. Durch die Härtung in Wasser entstand eine Durchhärtung der Schneide entlang, darüber und an den Kanten des Rückens eine oberflächliche auslaufende Härtung.
