www.schwertschmiede.ch von Volker Hollmann

Auch in diesem Bild sieht man, dass die Klinge an der Flanke der Schneide nur mit einer dünnen Lehmschicht überzogen ist.

Aus J. Yumoto,

„das japanische Schwert“

Mit dieser Lehmanordnung wird die Härtung bewusst begrenzt.

Die dünne Lehmschicht schützt währen der Aufheizung vor Oxidbildung und erhöht beim Abkühlen das Härtevermögen.

Durch die dicke  Schicht wird der obere Härteverlauf definiert.

Diese muss nicht gerade sein, auch Wellenlinien können so bestimmt werden.er dicken Lehmschicht endet werden solche Härtebilder erstell wie sie unten zu sehen ist.

Bei diesem Schwertquerschnitt ist dieser Verlauf von der Durchhärtung zur Oberflächenhärtung gut ersichtlich.

Diese hohe Härtelinie ist nicht gesamthaft durch gehärtet, sondern geht in eine lang gezogene Oberflächenhärtung über.

Dort wo die Durchhärtung in eine Oberflächenhärtung übergeht sind es sicherlich nicht über 4 mm Materialdicke.

Die geringe Einhärtetiefe der Randhärtung zeigt das schlechte Härteverhalten deutlich.

 

 

Durchhärtung

Randhärtung

Ungebremste Härtung stoppt bei ca. 4 mm und läuft als „Schalenhärtung“ weiter.

Belegt ist die Verwendung dünner Lehmanstriche zur Erhöhung der Härtbarkeit von Raffinierstählen nur bei den japanischen Schwertschmieden.

Bei europäischen Raffinierstähle ist ein solcher Lehmauftrag bei der Härtung nicht nachgewiesen.

Viele unserer Vorfahren haben diesen ,die Härtung unterstützenden Überzug, nicht verwendet und entsprechen geringere Härteresultate erhalten.

Dies ist  an den meist sehr schmalen Härtelinien an historischen, europäischen Klingen sehr gut  zu beobachten.

Polierte, europäische, mittelalterliche Saxklinge mit einer schmalen Härtelinie.                                                                                                Im Querschnitt ist diese Härtung gerade, ohne seitliche Oberflächenhärtung. Würde ich als Härtung ohne Lehmschicht einteilen.

 

Das bestreichen  einer Klinge, mit einer dünnen Lehmschicht, ist das einfachste und natürlichste Hilfsmittel, um die schlechte Härtung des Raffinierstahles zu verbessern!

Zusammenfassend:

 

Rennfeuerstahl ist reines Eisen mit Kohlenstoff.

Zur Durchhärtung von europäischen Rennfeuerstählen gibt es kaum Untersuchungen,

Das bedeutet, über die Härteeigenschaften der Raffinierstähle von 2600 Jahren europäischer Geschichte, hat man kaum Wissen.

Kein Wunder, da ich es erst Anfang 2010 gegen die gesamte Fachwelt geschafft habe, dass man beim Rennfeuerstahl die Legierung und die entsprechende Härtung berücksichtigt.

Der Nachweis von harten und weichen Schichten, kann an den historischen Raffinierstählen nicht nachgewiesen werden.

Ein Märchen, welches durch die Herstellung moderner Verbundstähle aus Industriestählen entstanden ist und bis heute mit grosser Anstrengung weitergeführt wurde, entgegen sämtlicher, offensichtlicher Fakten.

Wenn ein Einzelner einen ganzen Fachbereich blossstellt, werden Unmengen von Gift frei und in einem solchen Ego– Wichtigtuerfachbereich gibt es weder Hemmungen noch Grenzen.

Moderner Verbundstahl (Damaszenerstahl) hat nichts mit traditioneller, europäischer oder japanischer Schmiedekunst zu tun.

Weder in der Herstellung noch im Aussehen oder seinen Eigenschaften.

Das moderne Märchen des“ traditionellen Damaszenerstahls aus Industriestählen“, hat nichts mit Kultur oder Wissenschaft zu tun!!

Aus: Yoshindo Yoshihara, „die japanische Schwertschmiedekunst“

Aus:

Cyril Stanley Smith,

„A metallographic examination of some japanese sword blades

Aus:

„4 Eisenwerkstoffe,

Wärmebehandlung der Stähle“.

Eine Klinge, von mir hergestellt, mit einer geraden, gestoppten Härtelinie.

Wenn der Stahl von guter Qualität ist und bereit für eine hochgezogene Härtung wäre, kann eine weitere Lehmschicht welche auf der dicken Lehmschicht angebracht wurde einen weiteren Härteunterschied erzeugen.

Sollten sie sich wunder über diese neuen Informationen, dann muss ich Ihnen leider mitteilen, dass Sie dieses Wissen bereits vor über 10 Jahren hätten haben können.

Wieso Sie jetzt erst davon erfahren verdanken Sie diesen Herren aus der „Damaszenerstahllobby“ und den vielen, lieben „Experten“ (zum Beispiel, messerforum.net), den Redaktionen und vielen weiteren, die mit ihrer charakterlosen Dummheit alles Wissen, sehr aktiv verhindern und jeglichem wissenschaftlichem Fortschritt auch heute noch im Weg stehen.

Das ist kein Witz, sondern absolute Realität und glauben Sie mir, die kennen keine Gnade!

  Seite    1   2   3  4  5  6  7  8

Rechtes Bild:

Gut zu sehen ist die Tendenz von der Durchhärtung zur Schalenhärtung, abhängig von den Legierungselementen.

Auch die Verwendung des Abschreckmittels ist abhängig vom Legierungsanteil.

Wasser ist das „härteste“ Abschreckmittel, je höher der Legierungsanteil um so langsamer muss abgekühlt werden, weil der Stahl stärker reagiert.

Dies ist auch wieder ein unbegreiflicher Fakt, dass man wusste, dass unsere Vorfahren mit Wasser gehärtet haben aber gewissenhafte, traditionelle Schmiede in Öl ihren Industriestahl härten.